Als Kind spürte ich oft Frustrationen und hatte Sehnsucht nach Trost. Den Frust liess ich oft an Stöcken ab, die ich zerschlug. Danach brauchte ich oft Trost, da sensiblere Gefühle unter der Wut lagen. Ich war damals oft im Wald und da standen viele dicke Bäume. Manche waren mir sympathisch, andere nicht so sehr. Wenn ich dann in der Not niemanden um mich hatte um Trost zu finden, dann nahm ich oft einen sympathischen Baum in meine Arme. Nach einiger Zeit fühlte ich mich wohler. Der Baum hatte mir wieder ein Gefühl für Füsse und für einen freien Kopf gegeben. - Heute weis ich, dass er mich geerdet hat (über seine Wurzeln) und mir den Kopf frei machte (durch seine Äste blies der Wind). - Danke. |
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