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Ich sehe was, was du nicht siehst!

Als ich drei Jahre alt war sah ich das erste Mal bewußt die Korona um einen Menschen.
Diese Lichterscheinung wird oft von Kindern und von Menschen mit besonderen Veranlagungen gesehen. Eine solche Lichtemission ist um Pflanzen, Tiere und Menschen, ja sogar um Kristalle und Häuser zu beobachten.
Ich sprach mit meinen Geschwistern und Eltern und mit meinen Spielkameraden über meine Wahrnehmung und wurde, als Folge darauf, ausgegrenzt und gemieden. Ich traute mich nicht mehr meine Wahrnehmung mit anderen zu teilen.
Bis ich 48 Jahre alt war lebte ich mit einem unbewußten Zweifel über alle aussergewöhnlichen Erfahrungen, die ich im Leben gemacht hatte. Erst durch die nachfolgend beschriebene Erfahrung bin ich mir meiner Selbst-bewußt.

Kleines sensibles, verletzbares inneres Kind ...

Ich besuchte im Januar einen Workshop. Vor dem Besuch des Workshops spührte ich oft meine verletzte Seele wie ein kleines Kind. Auf der anderen Seite nahm ich mich oft als "wilden Mann" wahr, wenn ich mich angegriffen fühlte. Erst in diesem Workshop lernten sich die zwei kennen.
Mir wurde die Aufgabe gestellt nachzusehen mit welchen Anteilen von mir ich noch meine Probleme hatte. Mir fiel gleich der wilde Mann ein. In den spürte ich mich gleich hinein. Er wollte gar nicht so wild sein, hatte aber das Gefühl den kleinen sensiblen, verletzbaren Jungen (sein inneres Kind) unbedingt schützen zu müssen.
Der Kleine wurde dann vom wilden Mann gesehen und auf den Arm genommen. Der wilde Mann konnte das innere Kind nicht ganz integrieren, der Popo schaute noch raus.
Das Integrieren ging deßhalb nicht, da der Kleine im Alter von drei Jahren die Wahrnehmung von Korona hatte und sich seither in Bezug auf diese Art der Phänomene immer ausgegrenzt fühlte.
Der wilde Mann erklährte dem inneren Kind dann, dass diese Art der Wahrnehmung zwar anders sei als die der Anderen, jedoch sehr wichtig und sehr real. Dies konnte der kleine Mann nach einiger Diskussion annehmen. Dann wurde er voll integriert.
Der wilde Mann spührte plötzlich, dass er gar nicht mehr so wild sein müsste. Er veränderte seine Körperhaltung und stand und ging aufrecht und hielt den Kopf hoch oben, ohne Angst und mit Zuversicht und Mut.

Seither blieb der wilde Mann ein ganzes Stück milder und er ist noch nicht am Ende seiner Mildheit angekommen. ;-)))